Die Hauptschwierigkeit beim Realisieren des Wärmeverbundes ist die sogenannte Kundenakquirierung. Das heisst: Haushalte zum mitmachen für dieses zwar tolle aber „andere“ Heizsystem zu gewinnen. Um der Entscheidungsfindung die nötige Zeit zu lassen wurde das Entwicklungskonzept geändert. Einzelheiten dazu auf der Seite „Wärmeverbund“.
Wärmeverbund Turbenthal Ost wird kleiner
Aus dem WVB Turbenthal Ost wird WVB Kehlhof. Hauseigentümer am Frohwiesweg und am Chämibach hatten ihre Versammlungen. Die versammelten Wohnungseigentümer konnten sich nicht durchringen etwas neues zu wagen. Der tiefe Ölpreis und (dadurch verständliche Skepsis der Versammlungsteilnehmer) stellen nun die geplanten Dimensionen der Leitungen und der benötigten Heizleistung in Frage. Als Hauptargumente galten:
- Einige Prozent höhere Kosten gegenüber Öl.
- Unsicherheiten im Bezug zur Realisierung.
- Bringt der Feinstofffilter die versprochene umweltfreundliche Leistung?
- Ist Holz wirklich genügend vorhanden?
- Steigt der Holzpreis nicht genau gleich wie die anderen Energieträger?
- Ist Holz überhaupt CO2 neutral?
Anfangs April hat sich aber als erstes Mehrfamilienhaus die Wohnbaugenossenschaft zur Absicht bereit erklärt. Damit steigt die benötigte Leistung des Heizkessels wieder auf ca. 300 KW.